Dr. Arthur Pfungst-Stiftung

Bildung ist kein Privileg,
sondern ein Grundrecht

Bildung bewegt uns alle.

Herzlich willkommen auf der Homepage der gemeinnützigen Dr. Arthur Pfungst-Stiftung in Frankfurt am Main. Schön, dass Sie sich wie wir für eines der zentralen gesellschaftspolitischen Themen interessieren: Bildung.


 

AKTUELLES:

 

Im Gedenken an Dr. Arthur Pfungst (09.03.1864, † 03.10.1912)Dr-Arthur-Pfungst

Am 9. März 1864, vor mittlerweile 153 Jahren, wurde Arthur Pfungst in Frankfurt am Main geboren.

Arthur besuchte zunächst das jüdische Philanthropin zu Frankfurt am Main, danach die Handelsschule in Frankfurt/M. und studierte an der TH Hannover. 1886 promovierte er in Leipzig im Fachgebiet Chemie zum Dr. phil. Nach dem Tod seines Vaters übernahm er die Verantwortung für das Familienunternehmen „Naxos Union Schmirgelfabrik“ und machte sie zum führenden Unternehmen der Branche.

Schon früh setzte sich Arthur für soziale Belange seiner Belegschaft ein, indem er den vom Vater gestifteten Arbeiter-Pensionsfonds durch eine Sterbegeldversicherung und eine Witwen- und Waisenstiftung ergänzte. Als einer der ersten Unternehmer gab er seiner Belegschaft am 1. Mai einen halben Tag frei, um die Demonstrationen für sozialen Fortschritt zu unterstützen. Neben seiner beruflichen Tätigkeit widmete sich Arthur Pfungst kulturellen, sozialpolitischen und philanthropischen Ideen und Aufgaben. Intensiv förderte er Bibliotheken, Lesehallen und Volksunterhaltungsabende, um allen Bevölkerungsschichten Zugang zu Wissen und Kultur zu ermöglichen.

Arthur Pfungst machte sich zudem als Schriftsteller und Herausgeber in der Fachwelt einen Namen. 1900 gründete er den „Neuen Frankfurter Verlag“ und gab zusammen mit Karl Saenger (1860–1901) die Halbmonatszeitschrift „Das freie Wort“ heraus.

Sechs Jahre nach seinem plötzlichen Herztod riefen seine Schwester Marie Eleonore und seine Mutter Rosette mit Hilfe des Firmenvermögens am 2. August 1918 die bis heute bestehende Dr. Arthur Pfungst-Stiftung ins Leben, nachdem Arthur selbst vorhatte, den Ertrag seiner Firma in den Dienst einer „Kulturgesellschaft Frankfurt“ zu stellen.

Quelle: Rebentisch, Dieter, „Pfungst, Arthur“, in: Neue Deutsche Biographie 20 (2001), S. 367 f.

 

 

Ohne die Arthur Pfungst-Stiftung wäre mein Traum, Arzt zu werden, schon im zweiten Jahr meines Studiums vorbei gewesen.
Aldin A., ehemaliger Stipendiat, Humanmedizin

Die Arthur Pfungst-Stiftung hat nicht nur mein Opernstudium finanziert. Sie hat sich für mich und meine Geschichte interessiert, mich als eine Sängerin verstanden und an meine Ziele geglaubt.
Sheida D., ehemalige Stipendiatin, Operngesang

 

 

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