„Maries Vermächtnis“ – Erinnerung, Geschichte und Gegenwart

Ein besonderer Abend in Bad Homburg

Am Montag, 4. Mai 2026, fand in Bad Homburg die Veranstaltung „Maries Vermächtnis“ statt, die mit über 100 Teilnehmenden auf großes Interesse stieß.
Nach einer Begrüßung durch Gregor Maier, Fachbereichsleiter Kultur des Kreisausschuss Hochtaunuskreis und Vorsitzender des Vereins für Geschichte und Landeskunde Bad Homburg v. d. Höhe, und einer Einführung durch Historikerin Angelika Rieber wurde der Film „Maries Vermächtnis“ gezeigt – der Film entstand im Auftrag der Dr. Arthur Pfungst-Stiftung, zusätzlich gefördert von der Hertie-Stiftung. Anschließend moderierte Heike Zinke, Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, ein Podiumsgespräch mit Filmemacherin Dr. Ina Knobloch und Maximilian Graeve, Geschäftsführer der Dr. Arthur Pfungst-Stiftung. Eine thematische Stadtführung mit Ulrike Koberg zum „Jüdischen Leben in Bad Homburg“ rundete das Programm ab.

Das durchweg positive Feedback zeigt: Die Erinnerung an engagierte Persönlichkeiten wie Marie Pfungst bleibt wichtig und lebendig.

Vielen Dank an alle Mitwirkenden und Gäste für diesen gelungenen Abend!
Herzlichen Dank an Anne Hoffmann, Bewohnerin des Marie Pfungst-Heims, für die Bilder!
Marie Pfungst bestimmte in ihrem Testament, dass ihr Sommerhaus in Bad Homburg alleinstehenden Frauen als Wohnheim zu günstigen Mietpreisen zur Verfügung stehen soll. Seit 1954 wird das Marie-Pfungst-Heim von der Dr. Arthur Pfungst-Stiftung unterhalten.