Event-Tipp
Maries Vermächtnis – Filmvorführung, Podiumsgespräch, Stadtführung
In der Bad Homburger Ottilienstraße befindet sich das „Marie Pfungst-Heim“ als Wohnstift für bedürftige Seniorinnen. Die Geschichte der Frau hinter dieser Einrichtung erzählt ein 30-minütiger Dokumentarfilm von Ina Knobloch, der vor wenigen Monaten seine Premiere gefeiert hat. Marie Eleonore Pfungst (1862–1943) war Unternehmerin, Stifterin und Frauenrechtlerin. Sie führte das Frankfurter Familienunternehmen „Naxos-Union“, war vielseitig engagiert und errichtete die bis heute bestehende „Dr. Arthur Pfungst-Stiftung“. Kurz vor ihrem 80. Geburtstag wurde sie als Jüdin ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert, wo sie einige Monate später zu Tode kam.
Marie Pfungst und ihre Stiftung stehen im Mittelpunkt eines Abends, zu dem der Verein für Geschichte und Landeskunde Bad Homburg, die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hochtaunus und die Volkshochschule Bad Homburg herzlich für Montag, den 4. Mai um 18 Uhr ins Kurhaus Bad Homburg einladen.
Nach einer Einführung durch die Historikerin Angelika Rieber wird der Film „Maries Vermächtnis“ gezeigt. Danach moderiert Heike Zinke, die Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit ein Gespräch mit der Filmemacherin Dr. Ina Knobloch und Maximilian Graeve, dem Geschäftsführer der Pfungst-Stiftung. Abgerundet wird der Abend durch eine Stadtführung „Jüdisches Leben in Bad Homburg“ von Ulrike Koberg, die gegen 20 Uhr an der Volkshochschule Bad Homburg endet.
Die Teilnahme ist kostenfrei, die Veranstalter bitten um eine Anmeldung unter www.geschichtsverein-hg.de/marie
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