Inventur- und Bilanzbuch des Neuen Frankfurter Verlags

Der Neue Frankfurter Verlag wurde am 1. Oktober 1900 von Dr. Arthur Pfungst gemeinsam mit Carl Saenger und Max Henning gegründet. Er verkaufte in den ersten anderthalb Jahrzehnten seines Bestehens etwa 180 Bücher und Broschüren, bis er 1916 die Buchproduktion ein Jahrzehnt lang einstellte. 1925 nahm der Verlag seine Tätigkeit wieder auf, nun als Einrichtung der Dr. Arthur Pfungst-Stiftung. Bis 1932 kamen noch einmal eine neue Zeitschrift Freie Volksbildung und etwa vierzig weitere Bücher hinzu. Im Jahr 1936 wurde der Verlag von den Nationalsozialisten liquidiert.

Dr. Horst Groschopp zeichnet die Geschichte des Verlags und die verlegerische Leistung der Beteiligten nach. Anhand des Programms wird erkennbar, wie sich der Neue Frankfurter Verlag von einer Plattform des akademischen Freidenkertums zu einer wichtigen Stimme in den Debatten um Volksbildung wandelte.

Interview mit Horst Groschopp zu seinem aktuellen Buch

Horst Groschopp, Von der Freidenkerei zur Volksbildung. Der „Neue Frankfurter Verlag“ und seine Geschichte. Schriften der Dr. Arthur Pfungst-Stiftung, Frankfurt a.M., Band 1, Aschaffenburg 2025
Alibri Verlag ca. 288 Seiten | Abb. | kartoniert | Euro 34.- | ISBN 978-3-86569-445-4

Das Buch kann über den Verlag, Buchhandel und die Dr. Arthur Pfungst-Stiftung bezogen werden.

Ergänzend zur Publikation, die im Buchhandel erhältlich ist, stellt die Stiftung an dieser Stelle eine Ansicht des Inventur- und Bilanzbuches sowie weiter unten eine Umschrift zur Verfügung:

Die Transkription dient nur als Lesehilfe und hat nicht den Anspruch fehlerfrei zu sein.

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