Marie Pfungst-Wohnstift

In ihrem Testament bestimmte Marie Pfungst, dass ihr Sommerhaus in Bad Homburg, „Frauen, die unverschuldet in Not geraten sind“ als Wohnheim zur Verfügung gestellt werden soll. Daher unterhält die Dr. Arthur Pfungst-Stiftung seit 1954 die unselbstständige Stiftung „Marie-Pfungst-Heim“ in Bad Homburg.

Das in den 70er Jahren neu erbaute Haus in der Ottilienstraße bietet elf Appartements. Diese stehen alleinstehenden Frauen aus Frankfurt, Bad Homburg und Umgebung zur Verfügung, die nach langer Berufstätigkeit nur eine geringe Rente zur Verfügung haben.

„In diesem Haus leben einige Frauen, die ein besonders hartes Schicksal hatten, auch zum Teil noch durch den Krieg bedingt. […] Mit einigen Bewohnerinnen pflege ich eine schöne Gemeinschaft. Alle zwei Wochen montags spielen wir im Gemeinschaftsraum zu viert Karten. Dann sitze ich immer gegenüber dem Bildnis von Marie Pfungst und freue mich, hier sein zu können.“ Eine Bewohnerin

Wir vermieten die Appartements zu einem sehr günstigen Mietpreis. Das Wohnheim bietet keine Pflegeleistungen. Die Stiftung unterhält einen umfassenden Hausmeisterdienst und veranstaltet in regelmäßigen Abständen Feste und gemeinsame Ausflüge.

Wir führen eine Warteliste. Melden Sie sich gerne unter hausverwaltung@pfungst-stiftung.de.

Weitere Informationen zum Haus finden Sie im Flyer:

 Flyer Marie Pfungst-Wohnstift

Zustiftungen

Wenn Sie die Damen des Marie Pfungst-Wohnstifts unterstützen möchten, freuen wir uns über Zustiftungen. Diese werden ausschließlich für gemeinsame Ausflüge, Veranstaltungen oder Damen des Hauses in Notlage verwendet.

Commerzbank Frankfurt
IBAN: DE42 5004 0000 0650 2322 00, BIC: COBADEFFXXX
Stichwort: Marie Pfungst-Heim

Wir stellen Ihnen gerne eine Spendenquittung aus.

Marie Pfungst

Marie Pfungst war nicht nur Unternehmerin, sondern auch Feministin und Sozialreformerin. Gemeinsam mit ihrem Bruder Arthur öffnete sie ihr Haus in Frankfurt für Firmenangestellte, Arbeitslose und Intellektuelle und lud zu Vortragsreihen und Diskussionen, aber auch zu Festen ein. Sie engagierte sich in der Frauenbewegung und war 15 Jahre lang die Vorsitzende des Verbands Frankfurter Frauenvereine.
Als Jüdin wurde sie ab 1935 aus allen Ämtern gedrängt, verfolgt und 1942 nach Theresienstadt deportiert, wo sie 1943 verstarb.

Einen Zeitungsartikel zum Marie-Pfungst-Heim und seiner Stifterin finden Sie hier.

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