„Maries Vermächtnis“:
Ein Film über eine außergewöhnliche und mutige Frau

Sie war Unternehmerin, Stifterin, Verlegerin und eine starke Stimme der Frankfurter Frauenbewegung: Marie Eleonore Pfungst. Im Film „Maries Vermächtnis“ erzählt Regisseurin und Alumna Dr. Ina Knobloch ihre bewegende Geschichte. Die Highlights in 2025.

Bild: Dr. Arthur Pfungst-Stiftung/Adobe Stock/hr

 

»Wenn Dein Herz den Hass der Menschen spürt, dann beschäme sie durch Güte.«

Marie Pfungst

 

 

 

 

Dreharbeiten
Die Reise für die Dreharbeiten führte Ina Knobloch und ihr Team von der Naxos-Halle, dem Sitz der Stiftung im Frankfurter Ostend, dem Jüdischen Museum Frankfurt, dem Stolperstein bei ihrem Geburtshaus im Gärtnerweg, über das Marie Pfungst-Heim in Bad Homburg und den Bergfriedhof in Heidelberg nach Griechenland auf die Insel Naxos und zur Gedenkstätte Theresienstadt.

Hessische Dokumentarfilmtage & Premiere
Am 16. September 2025 feierte der Film „Maries Vermächtnis“ Vorpremiere im völlig ausverkauften Naxos-Kino in Frankfurt und eröffnete die Hessischen Dokumentarfilmtage 2025. Zwei Tage später fand die Premiere in der Dr. Arthur Pfungst-Stiftung im Rahmen der Tagung „Unternehmer – Visionäre – Mäzene. Das Wirken der Frankfurter Bürger Arthur und Marie Pfungst“ statt.

Frankfurter Buchmesse und hr-Fernsehen
Der Film stieß auf großes Interesses und wurde im Rahmen der Frankfurter Buchmesse im Massif Central mit anschließendem Filmgespräch gezeigt sowie im hr-Fernsehen am 09. November 2025 ausgestrahlt.

Der Film
D 2025, 30 Min.

„Maries Vermächtnis“ erzählt die Geschichte der Stifterin Marie Eleonore Pfungst (1862-1943) im Kontext ihrer Familiengeschichte
und des rasanten Aufstiegs einer jüdischen, säkularisierten Familie, die sich, wie kaum eine andere deutsche Unternehmerfamilie, für das Gemeinwohl engagierte. Ihr Vater Julius Pfungst war Gründer der „Naxos-Union Schleifmittel- und Schleifmaschinenfabrik“ an der Wittelsbacher Allee in Frankfurt am Main. Nach dem Tod ihres Bruders übernahm Marie 1912 die Leitung des Familienbetriebs und gründete 1918 zusammen mit ihrer Mutter Rosette die nach dem Bruder benannte „Dr. Arthur Pfungst-Stiftung“, die sie bis zur Machtübernahme und Entrechtung durch die Nationalsozialisten leitete. Am 15. September 1942 wurde Marie mit fast 80 Jahren nach Theresienstadt deportiert. Bis heute fördert die Stiftung ganz im Sinne der Stifterin Marie Pfungst Bildung und Teilhabe.


„Maries Vermächtnis“ ist noch bis zum 11. Mai 2025 in der ARD Mediathek zu sehen: www.ardmediathek.de

„Maries Vermächtnis“ eröffnete in der Naxos-Halle Frankfurt die Hessischen Dokumentarfilmtage 2025. Bild: Dr. Arthur Pfungst-Stiftung/Nadine Zeidler

 

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